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Anwendung der Dateinamenskonvention

Umfassende Anleitung zur Anwendung und Automatisierung von Dateinamenskonventionen für konsistente und effiziente Dokumentenverwaltung im Projekt.

Einleitung

Nachdem Sie Dateinamenskonventionen für Ihr Projekt definiert haben, müssen diese korrekt angewendet werden, um sicherzustellen, dass alle Teammitglieder konsistent und effizient mit den festgelegten Benennungsstandards arbeiten. Die Anwendung der Dateinamenskonventionen ist entscheidend für eine strukturierte und übersichtliche Dokumentenverwaltung.

In diesem Artikel erklären wir ausführlich, wie Sie die erstellten Dateinamenskonventionen im Projekt anwenden und automatisieren können, um eine gleichbleibende Qualität und Effizienz sicherzustellen.


Anwendung der Dateinamenskonventionen

Die Anwendung der Dateinamenskonventionen erfolgt in der Regel in zwei Bereichen: manuell, wenn Dateien erstellt oder hochgeladen werden, und automatisiert, wenn das System die Dateinamenskonventionen während des Datei-Uploads oder der Bearbeitung anwendet.

1. Hinterlegen der Dateinamenskonvention auf einem Ordner (Nur Administratoren)

Für jeden Ordner kann über ① eine Dateinamenskonvention hinterlegt werden.

Unter ② kann die entsprechende Konvention aus einer Liste ausgewählt werden. Nachdem die gewünschte Konvention ausgewählt wurde, wird diese durch erneutes Klicken auf ② hinterlegt.

Die hinterlegte Konvention wird automatisch auf alle tieferen Ebenen (Unterordner) vererbt. Es ist jedoch möglich, die Konvention auf Unterordnern manuell zu entfernen, wenn dies erforderlich ist.

2. Prüfung der Dateien auf Einhaltung der hinterlegten Namenskonvention

Bereits hochgeladene Dateien werden automatisch auf die Einhaltung der festgelegten Namenskonvention geprüft. Dateien, die nicht den Namensvorgaben entsprechen, werden hervorgehoben ①. Über den Info-Dialog wird entsprechend auf den Fehler hingewiesen ②.

Dateien, die über OneDrive oder die SharePoint-Oberfläche hochgeladen werden, werden ebenfalls nachträglich geprüft. Falsch benannte Dateien werden ebenfalls hervorgehoben und müssen korrigiert werden.

3. Dateien hochladen – Anwendung der Namenskonvention

Wenn Dateien via Big hochgeladen werden, erfolgt die Prüfung sofort:

  • Korrekte Dateien werden direkt hochgeladen, ohne dass eine weitere Aktion erforderlich ist.

  • Falsch benannte Dateien bleiben in der Dropzone und können direkt korrigiert werden.


Nach der erfolgten Anpassung der Dateinamen können die Dateien erneut hochgeladen werden ①.


Nachträgliche Anpassung von Dateinamen

Es kann vorkommen, dass bestehende Dateinamen nicht der neuen Dateinamenskonvention entsprechen. In diesem Fall müssen diese Dateinamen nachträglich angepasst werden, um Konsistenz im Projekt zu gewährleisten. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen:

1. Manuelle Anpassung

Benutzer können bestehende Dateinamen manuell ändern, um die Konvention zu übernehmen. Hierbei sollten alle Teile des Dateinamens überprüft und ggf. korrigiert werden. Beispiel: Ein Dateiname wie „Projekt_A_20230314“ könnte zu „Projekt_A_20230314_Zeichnung_Rev1“ geändert werden.

2. Batch-Anpassung durch das System

In einigen Systemen können Sie mehrere Dateien auf einmal anpassen, indem Sie eine Batch-Verarbeitung durchführen. Dies bedeutet, dass alle Dateien, die einer bestimmten Konvention widersprechen, automatisch umbenannt werden, um der festgelegten Struktur zu entsprechen. Dies ist besonders nützlich, wenn viele Dateien umbenannt werden müssen.

  • Dateinamenskonvention auf mehrere Dateien anwenden: Mit einer Batch-Anpassung können alle relevanten Dateien in einem Projekt überprüft und entsprechend der neuen Konvention umbenannt werden.

  • Automatische Umbenennung bei Upload-Fehlern: Falls beim Upload einer Datei eine Fehlermeldung angezeigt wird, weil der Dateiname nicht der Konvention entspricht, kann das System automatisch die Umbenennung vornehmen.


Best Practices bei der Anwendung der Dateinamenskonventionen

Um sicherzustellen, dass die Dateinamenskonventionen im gesamten Projekt korrekt angewendet werden, sollten einige Best Practices berücksichtigt werden:

  1. Schulung der Mitarbeiter
    Alle Teammitglieder sollten über die Dateinamenskonventionen informiert und geschult werden, damit sie wissen, wie sie diese korrekt anwenden. Schulungen können dabei helfen, häufige Fehler zu vermeiden und eine einheitliche Arbeitsweise zu fördern.

  2. Automatisierung aktivieren
    Wenn Ihr System diese Funktionalität bietet, aktivieren Sie die automatische Anwendung von Dateinamenskonventionen. Dies reduziert menschliche Fehler und sorgt dafür, dass alle Dateien konsistent benannt werden.

  3. Regelmäßige Überprüfung
    Überprüfen Sie regelmäßig, ob alle neuen Dateien und Dokumente den festgelegten Konventionen entsprechen. Falls erforderlich, können manuelle Anpassungen vorgenommen oder die Automatisierungseinstellungen optimiert werden.

  4. Konsistente Versionskontrolle
    Achten Sie darauf, dass jede neue Version einer Datei korrekt benannt wird. Verwenden Sie dafür ein standardisiertes Versionssystem, das in der Konvention festgelegt wurde (z.B. „Rev1“, „Rev2“).


Fazit

Die Anwendung von Dateinamenskonventionen ist ein wichtiger Schritt, um eine konsistente und effiziente Dokumentenverwaltung in Ihrem Projekt zu gewährleisten. Indem Sie sowohl manuelle als auch automatisierte Methoden nutzen, können Sie sicherstellen, dass alle Dateien korrekt benannt und leicht auffindbar sind.

Falls Sie Unterstützung bei der Anwendung oder Anpassung von Dateinamenskonventionen benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Kontakt:
support@build-big.ch